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Die letzten 10 Linux News
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2004-06-07 21:37:00 von XidiMax Suse 9.1 zum kostenlosen Internet-Download |
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Suse stellt die aktuelle Version 9.1 seiner Linux-Distribution jetzt im Internet zum Download zur Verfügung. Zwar sind keine kompletten ISO-Images verfügbar, aber auf den Suse-Mirrors findet sich im Verzeichnis 9.1/boot ein Installations-Image boot.iso, das -- auf CD gebrannt -- die Software während der Installation aus dem Internet lädt. Nach dem Booten von CD sind mit F3 die Installationsmethode auf FTP oder HTTP umzustellen sowie Server (beispielsweise ftp.gwdg.de) und Verzeichnis auf dem Server einzutragen (etwa /pub/suse/i386/9.1; '/' erhält man wegen der englischen Tastaturbelegung mit der Taste '-'). Weitere Hinweise findet man in der Installationsanleitung.
Neben der Version für 32-bittige Intel-kompatible Prozessoren kann man auch das 64-bittige Suse Linux für den Athlon 64 aus dem Netz installieren. Der kostenlosen Downloadversion fehlen lediglich einige Programmpakete, die der deutsche Distributor aus lizenzrechtlichen Gründen nicht ins Internet stellen darf. Zudem gewährt Suse keinen Support. Größte Neuerung in Suse Linux 9.1 ist der Umstieg auf den Kernel 2.6.
Anmerkung:
Unter der Adresse http://linuxiso.org koennen so gut wie alle Distributionen kostenlos herruntergeladen werden. Dafuer allerdings ist Suse die schlechteste Wahl.
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2004-05-20 18:56:42 von XidiMax SCO vs. Linux: SCO fordert Offenlegung der FSF |
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Die Free Software Foundation hat die von der SCO Group eingereichte Vorladung anlässlich des Prozesses zwischen SCO und IBM auf ihrer Website veröffentlicht. Bradley Kuhn, der Geschäftsführer des hauptsächlich von Programmierern getragenen Verbandes, begründete diesen Schritt damit, dass Form und Inhalt der Vorladung von SCO ein erster Pieps ("Blip") seien, der eine Vorstellung davon gebe, was die Open-Source-Szene in den nächsten Jahren erwartet. (Blip wird in den USA auch der Piepston genannt, mit dem im Fernsehen und Radio anstössige Worte überlagert werden).
Kuhns Einschätzung beruht darauf, dass die SCO Group praktisch die gesamte Kommunikation der FSF ab dem 1. Januar 1999 einsehen will, einschließlich des (geschützten) Schriftverkehrs mit Anwälten und zusätzlich jede Kommunikation, die von und mit Linus Torvalds, Richard Stallman, Eben Moglen, Alan Cox und Andrew Morton geführt wurde. Sofern sich die 1996 gegründete FSF nicht gegen die sehr umfassende Vorladung wehrt, müsste sie praktisch ihr gesamtes Archiv für die Beweissuche der SCO Group kopieren. Aus diesem Grunde kündigte Bradley Kuhn an, gegen fast alle Punkte Einspruch einzureichen. SCO müsste dann vor Gericht so genannte strafbewehrte Vorladungen einreichen und in jedem einzelnen Punkt auf Herausgabe der Dokumente klagen. Mit demselben Verfahren hatte der dubiose Vermittler Michael Anderer vorerst eine Vorladung durch IBM abgeschmettert.
Auf Seiten der SCO Group hält man das umfassende Auskunftsersuchen für legitim, weil man bei der FSF Beweise dafür suchen wolle, wie die GNU Public License entstanden ist. Hinter dem Vorgehen steht die Theorie, dass die GPL bewusst so abgefasst wurde, dass sie geistiges Eigentum entwertet. Diese Theorie hat der Rechtsberater der FSF, der Jura-Professor Eben Moglen scharf kritisiert. Unter dem Titel "Free Software and the Struggle for Free Thought" will Moglen in wenigen Wochen in Berlin die dritte Wizards of OS eröffnen und dabei ausführlich die Positionen der FSF begründen.
Open-Source-Programmierer interpretieren den Vorstoss von SCO noch anders. Eine derartig breit formulierte Vorladung deute darauf hin, dass andere Gruppen oder Firmen ein Interesse daran haben, die interne Struktur der FSF zu erkunden, so Bradley Kuhn in seiner Stellungnahme. "Die 'Lizenz', mit der Microsoft SCO-'Technologie' einkaufte, war in erster Linie eine Gebühr für die Dienstleistung, die freie Software und, auf der untersten Ebene, Linux als den Kern der freien Software anzugreifen. Nun, wo es also eine 'SCO' für diese Dinge gibt, wird es immer eine 'SCO' geben, die kommt und unsere Bewegung angreift", stellte Kuhn die Zukunft der FSF vor und wirbt damit um Spenden und Beitrittserklärungen.
Zu den Entwicklungen im Streit zwischen SCO, IBM und der Open-Source-Gemeinde siehe den Artikel auf c't aktuell (mit chronologischer Linkliste zu Beiträgen auf heise online, aus Technology Review und der c't):
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2004-05-19 18:23:56 von XidiMax Fedora Core 2 freigegeben |
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Der US-Linux-Provider Red Hat http://www.redhat.com hat die Version 2 von Fedora zur Veröffentlichung freigegeben. Fedora Core 2 verfügt nun über den Kernel 2.6 sowie über neue Sicherheitseinstellungen, die es schwieriger machen soll, unauthorisierte Aktionen auszuführen. Fedora gilt als "Spielwiese" für Enthusiasten und Entwickler und hat im Vorjahr die Consumer-Version von Red Hat Linux abgelöst.
Fedora wurde von Red Hat als Experimentierfeld angelegt, wo neue Entwicklungen reifen können, bevor sie in die Profi-Version Red Hat Enterprise Linux (RHEL) übernommen werden, berichtet Cnet. Fedora kann kostenlos downgeloadet werden, dafür gibt es anders als bei RHEL keinen Support. RHEL kostet in seiner Basis-Version 350 Dollar pro Jahr.
Red Hat hatte im Vorjahr durch die "Aufspaltung" seiner Produktlinie in Fedora und Enterprise Linux einigen Unmut in der Szene auf sich gezogen. Nach Ansicht des Providers spiegelte der Split besser die Unterschiedlichkeiten der Linux-User wider: Auf der einen Seite die early adopters, die jeweils das neueste Update haben wollen, und auf der anderen Seite die eher konservativen Geschäftsleute, die den raschen Wechsel nicht so schätzen.
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2004-05-14 11:29:30 von XidiMax Tutorial: Shared Objects unter Linux nutzen |
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Auf der IBM-Entwicklersite [1] developerWorks steht ein Tutorial zur Nutzung von Shared Objects unter Linux zur Verfügung. Der Beitrag erläutert, warum die Nutzung von Shared Memory die effizienteste Möglichkeit zur Interprozesskommunikation ist. Die Thematik wird anhand zahlreicher Listings ausführlich dargestellt, wobei die Besonderheiten der Instanziierung von C++-Objekten innerhalb des Shared Memory explizit verdeutlicht werden.
[1] - http://www-106.ibm.com/developerworks/linux/library/l-shared.html?ca=dgr-lnxw02ShareLinux
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2004-05-13 20:19:17 von XidiMax Linux in vielen Unternehmen immer noch kein Thema |
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Open-Source-Software wie das Betriebssystem Linux wird sich auch in den kommenden Jahren nur langsam in deutschen Unternehmen durchsetzen. Der Grund: Nur 16,7 Prozent der Firmen planen, in naher Zukunft auf jeden Fall in Open Source zu investieren. Mehr als jede dritte wird überhaupt kein Geld dafür ausgeben. Das geht aus der aktuellen Studie "IT-Budget 2004" von Informationweek und Mummert Consulting hervor.
Größer ist die Bereitschaft auf Open-Source-Software zu setzen im öffentlichen Sektor. Laut Studie planen nach dem Bund auch immer mehr Städte und Gemeinden die Ausrüstung ihrer Clients mit Linux-Servern. München beispielsweise will rund 14.000 Rechner in den Amtsstuben von Windows auf Linux umstellen. Schon heute sei der öffentliche Sektor einer der Hauptabnehmer von Open-Source-Betriebssystemen in Deutschland. In den nächsten zehn Jahren wird mehr als die Hälfte der Anwendungen im öffentlichen Sektor unter Linux laufen, schätzt Mummert Consulting. Ob sich der Einsatz von Linux in Behörden oder Unternehmen lohnt, müsse jedoch bei jedem Projekt individuell geprüft werden.
Die Studie "IT-Budget 2004" ist unter http://www.mummert-consulting.de abrufbar.
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2004-05-10 18:22:24 von XidiMax Bahn steigt auf Linux um |
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Die Bahn will ihre Server jetzt auf Linux-Betriebssysteme migrieren. Soweit möglich und wirtschaftlich sinnvoll werden nach Angaben der Bahn neue und bereits entwickelte Systeme auf das Open Source umgezogen.
Vor allem der Kostenvorteil - die Bahn verspricht sich Einsparungen von mehreren Millionen Euros im Jahr - und auch Argumente wie Herstellerunabhängigkeit und Flexibilität waren die Beweggründe für den Umstieg.
"Bei der Fahrplanauskunft ist Linux schon länger im Einsatz", erklärte Diana Scharl, Sprecherin von DB Systems, die auch das neue Projekt betreut. Hier konnte die Bahn mit dem neuen Betriebssystem gute Erfahrungen mit Suse als Partner sammeln. Seit dem Herbst letzen Jahres werden jetzt nicht nur einzelne Bereiche betrachtet, sondern eine unternehmensweite Migration evaluiert.
"Natürlich werden wir nur da auf Open Source umstellen, wo es wirtschaftlich sinnvoll ist", so Scharl. Das Projekt sei auch angegangen worden, weil viele Kinderkrankheiten von Linux jetzt ausgestanden seien. "Wir haben viele sicherheitsrelevante, hoch verfügbare Anwendungen." Daher müsse natürlich eine Anwendung besonders kritisch geprüft werden. Aber auch die Skalierbarkeit von Linux-Anwendungen spielte in diese Überlegungen hinein, so die Sprecherin. Derzeit seien aber gerade High-End-Anwendungen nur sehr schwer durch Linux-Systeme zu ersetzen.
Weiterhin sei Lotus Notes als bahninternes Mail System geplant, darüber hinaus konnte Scharl noch keine Angaben machen, welche Projekte ferner angegangen werden. Zumindest ein Partner steht aber jetzt schon fest. "Stand heute ist, dass wir einen Vertrag mit Suse haben", erklärte die Sprecherin, doch seien auch noch weitere Partner in Verhandlung und Prüfung.
Die Umstellung werde in einzelnen Schritten ablaufen. Zunächst sollen Systeme umgestellt werden, die auch einfach portiert werden können, etwa bei Standard-Applikationen wie Lotus Notes oder den SAP Application Server. Bis Ende 2004 will DB Systems hier die Umstellung geschafft haben. Parallel zur Portierung werde zum Beispiel auch das Configuration Management System der Bahn auf Linux implementiert, also auch Anwendungen werden für das Betriebssystem umgestrickt. Bei der Bürokommunikation und auf Client-Plattformen will die Bahn auch weiterhin auf Microsoft-Betriebssysteme setzten.
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2004-05-10 18:20:08 von XidiMax Linux (Kernel) 2.6.6 freigegeben |
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Das Team um den Linux-Kernel hat die neue Version von 2.6.6 Linux freigegeben.
Mit der Version 2.6.6 stellt Linus Torvalds eine Kernel-Version vor, die sich nicht nur ausschließlich auf die Korrektur von Fehlern konzentriert, sondern auch neue Funktionen zu bieten hat. So enthält das neue Release Jens Axboes »laptop mode«, einen Patch, der einen stromsparenden Umgang mit Ressourcen auf einem mobilen Rechner verspricht, sowie den CFQ I/O Scheduler (Complete Fair Queuing disk I/O Scheduler), der bereits im Februar des letzten Jahres zum ersten Mal der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. Ferner verfügt das neue System über die von Kurt Garloff weiterentwickelte Stack-Protection, die unter anderem einen nicht ausführbaren Stack auf verschiedenen Architekturen ermöglicht.
Wer bereits die letzte Testversion 2.6.6-rc3 sein Eigen nennt, findet in der aktuellen Version Updates für die ppc-, sparc-, s390-, ARM- und die x86-64-Architekturen sowie Korrekturen für NTFS, XFS, FAT und CIFS. Eine komplette Liste [1] aller Änderungen finden Interessenten auf der Webseite von kernel.org.
Der neue Kernel kann ab sofort als Archiv oder Patch vom Server des Kernel-Projektes und vielen Mirrors [2] heruntergeladen werden.
[1] - http://www.kernel.org/pub/linux/kernel/v2.6/ChangeLog-2.6.6
[2] - ftp://ftp.de.kernel.org/pub/linux/kernel/v2.6
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2004-05-03 18:05:56 von XidiMax Typo3 3.6.0 fertig gestellt |
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Die Typo3-Entwicklergemeinde hat nach zwölfmonatiger Entwicklung Release 3.6.0 des Content Management Systems freigegeben, das nach Zählung der Typo3-Entwickler bereits auf mehr als 36.000 Servern zum Einsatz kommt. Das seit 2000 öffentlich verfügbare Open-Source-System auf PHP-Basis wurde für Version 3.6.0 von Grund auf überarbeitet.
Als eine der wichtigsten Neuerungen erzeugt Typo3 XHTML-konforme Web-Seiten. Ein Flexforms genanntes System ermöglicht es, Inhaltselemente in XML individuell zu definieren und zu speichern. Das bislang auf MySQL ausgelegte System steht nun für die Verwendung mit anderen Datenbanksystemen offen, die per AdoDB oder PEAR::DB eingebunden werden können |
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2004-04-28 22:28:01 von XidiMax Chaosradio ... Radioprogramm des CCC |
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2004-04-26 22:42:45 von XidiMax 1024 bit RSA Keys reichen nicht mehr |
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Am 23. Januar 2003 veröffentlichten Adi Shamir, einer der Entwickler des RSA Verfahrens zusammen mit Eran Tromer einen technischen Report über Spezialhardware zur Faktorisierung von grossen Zahlen. Aufhorchen liess insbesondere die Einschätzung, dass mit einem Einsatz von ungefähr 10 Millionen Euro RSA Schlüssel der Länge 1024 bit in unter einem Jahr brechbar sind.
von: Ruediger WeisStefan LucksAndreas Bogk
am: 14. Juli 2003
Weitere Infos hier: http://ds.ccc.de/081/byebye512bit
Ein Beitrag aus der Datenschleuder des CCC
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